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Der Mythos dieser Straße, der insbesondere Motorradfahrer anzieht, nahm seinen Anfang 1914 mit Erwin G. Baker, der von Küste zu Küste in nur elf Tagen brauste und 1933 abermals einen Rekord aufstellte: In 53 Stunden von New York nach Los Angeles.
Nostalgie und Freiheit auf 3400 Kilometern
Heute ist die Route 66 bei einer USA Reise Sinnbild für Freiheit, Ungebundenheit und ein Stück „good old days“, das von zahlreichen Bikern auf ihrer Harley erkundet wird. Die Strecke verläuft durch 8 Staaten und 37 Städte vorbei an den Relikten, die nostalgische Gefühle aufkommen lassen: schnuckelige Motels, klassische Diners und kleine Tankstellen, aber auch ganz und gar moderne Souvenirshops sind hier am Straßenrand zu finden. Sehenswürdigkeiten im eigentlichen Sinne findet man eher ein wenig abseits der Strecke. Aber schließlich ist auf der Route 66 auch der Weg das Ziel.So fährt man entlang des Mississippi in das Land von Tom Sawyer und Huckleberry Finn, kommt in die Wiege des Blues, St. Louis, und kann in Chicago überlegen, was Al Capone seiner Tage so alles angestellt hat.
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